Natascha 4

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Natascha 4Monika, Lars Schwester, reißt die beiden aus ihrer unterschiedlichen Betrachtung des weiblichen Benehmens. Monika stürmt ins Wohnzimmer und begrüßt ihren Bruder. Sie ist ungeheuer neugierig darauf was er erlebt hat, setzt sich zu den beiden auf die Couch und beginnt Lars auszufragen. Sie versucht es zumindest. Ihr Vater zeigt unwillig auf den Fernseher, „Muss das unbedingt hier besprochen werden?“Monika äfft ihren Vater nach, „…muss das hier besprochen werden. Mensch Papa, das ist nur eine dusselige Serie.“„Und ich will das sehen! Und ich will es auch hören!“Es ist Monika anzusehen, das sie ihrem Vater am liebsten widersprechen würde, sie lenkt aber ein, es führt zu nichts. Der Alte hat seine Macken und man tut am besten damit ihn in Ruhe zulassen. Sie steht auf und zieht Lars mit hoch. „Komm wir gehen in die Küche, dann stören wir ihn nicht bei seiner anspruchsvollen Freizeitgestaltung.“Lars schaut seinen Vater an, er tut ihm ein wenig leid, Monika kann ein richtiges Biest sein. Lars hat schon mehr als einen Streit der beiden miterlebt. Zumeist hat sein Vater den Kürzeren gezogen, weil sich, wenn es zu heftig wurde, immer seine Frau auf die Seite ihrer Tochter geschlagen hatte. Sein Vater beachtet sie aber kaum noch, er sucht sich eine andere gemütliche Stellung und vertieft sich wieder in das Fernsehprogramm.Seine Gedanken sind allerdings nicht bei der Handlung. Er muss an das denken, was ihm über die Eltern dieser Miriam gesagt wurde, Ingrid, seine Frau hatte es ihm am Samstagabend erzählt. Der Vater des Mädchens hat einen Freund und lebt mit dem sogar zusammen. Dieser war sogar am Samstag hier in der Wohnung. Ingrid hat von ihm geschwärmt. Lars Vater versteht nicht, warum die Frauen auf solche Typen abfahren.Ach Hartmut, hatte seine Frau zu ihm gesagt, das verstehst du nicht. Eine Frau fühlt sich von diesen Männern einfach, äh, einfach verstanden.Klar, denkt Hartmut jetzt im Nachhinein, diese Homos sind halbe Frauen, darum verstehen sie einander auch so gut. Er ist nur froh das Lars mit einem Mädchen zusammen ist. Kaum auszudenken was die Leute sagen würden, wenn sein Sohn ein Schwuler wäre! Er könnte sich nirgends mehr blicken lassen. Ihm graust schon jetzt davor das sie sich bestimmt mal mit diesen Leuten treffen müssen. Immerhin gebietet das der Anstand und Anstand hat er, im Gegensatz zu solchen, solchen. Hartmut schüttelt unbewusst mit dem Kopf, er kann nicht begreifen das zwei Männer zusammen sein können. Das ist doch krank, da haben eindeutig die Eltern versagt. Nur gut, dass er alles dafür getan hat, dass sein Sohn zu einem richtigen Mann heranwächst. Einem Mann, der auf Frauen steht. Sein ganzer Körper schüttelt sich, als er ein Bild vor Augen hat, bei dem sein Sohn mit einem Mann Händchen hält und schlimmeres macht. Nein, sagt er sich, mein Sohn ist Gott sei Dank normal, ich habe alles richtig gemacht. Damit beruhigt er sich und kann sich wieder dem Fernsehprogramm widmen.Während Hartmut im Wohnzimmer seine Ruhe hat, summt es in der Küche sehr geschäftig. Beide, Lars Mutter und seine Schwester, wollen alles darüber wissen was am Wochenende passiert ist. Lars erzählt bereitwillig, lässt dabei jedoch alles aus was nicht für Fremde Ohren bestimmt ist. Er sc***dert, wie es bei Miriam aussieht und wie ihre Eltern sind. Er beschreibt ihren Vater und ihre Mutter, auch über den Uwe erzählt er einiges. Die beiden Frauen saugen alles gierig auf, sie sind so auf Neuigkeiten aus, dass ihnen gar nicht aufgeht was hier passiert. Ganz selten nur, saß Lars mit ihnen in der Küche und hat so wie jetzt, von sich erzählt. Jede Kleinigkeit wollen sie wissen und vor allem Nicki steht im Fokus ihrer Neugierde.Monika schaut Lars an. „Du sag mal, haben die beiden auch was miteinander gemacht?“„Was gemacht?“, fragt Lars.„Na, du weißt schon“, Monika fuchtelt mit den Händen, „was gemacht, eben.“Auch Lars Mutter sieht voller Interesse zu ihrem Sohn, diese Frage selber zu stellen wagte sie nicht.Lars weiß natürlich was sie wissen wollen, lässt sie aber noch zappeln. Es gefällt ihm so im Mittelpunkt zu stehen, er tut etwas affektiert und setzt sich unbewusst so hin, wie Nicki es ihm empfohlen hat. Die Ellbogen am Körper und die Füße zusammen. Er hebt die Hände bis in Brusthöhe und neigt den Kopf etwas zu Seite. „Sie haben sich geküsst“, sagt er schließlich.Ingrid und auch Monika bleibt der Mund offen stehen. „Geküsst?“, fragt Monika leise. „Du hast es gesehen? Wie haben sie sich geküsst?“Lars lächelt. „Ja natürlich habe ich es gesehen, ich war doch dabei.“„Aber wie haben sie sich geküsst?“, Monika ist die Neugierde selbst.„Wie? Ganz einfach. So.“ Lars beugt sich vor und gibt seiner Schwester einen Kuss auf die Lippen.„IIIIh!“ Übertrieben sorgfältig wischt sich Monika den Mund ab, ihre Augen lachen jedoch dabei. „Sie haben sich richtig auf den Mund geküsst?“„Ja“, sagt Lars, es war doch ganz normal, Nicki war doch Nicki gewesen, mit den schönen Kleidern an. Aber auch wenn Nicki Männerkleidung getragen hätte, was ist schon dabei? Es kommt ihm nicht in den Sinn, das es etwas besonders ist, wenn zwei Männer sich küssen. Er hat an diesem Wochenende so viel Ungewöhnliches erlebt, dass sich sein Weltbild völlig geändert hat.Für Ingrid und Monika ist es etwas besonders, sie sehen sich an und grinsen. Beide stellen sich vor wie es wohl ausgesehen haben mag, als Nicki und Bernhard sich geküsst haben. Monikas Gedanken gehen noch weiter. Sie stellt sich die beiden Männer vor, wie sie sich berühren, sich umarmen und sie dann … Monika spürt, wie ihr das Blut in den Kopf steigt und versucht sich abzulenken. Lars erzählt gerade, dass der Vater von Uwe sehr krank ist und das Miriams Mutter und ihr Freund gestern zum Krankenhaus gefahren sind. Er sc***dert auch, wie er sich gefühlt hat dabei. Auch jetzt wo er darüber redet, spürt er, dass es ihn mitnimmt. Seine Mutter merkt es und nimmt ihren Sohn in den Arm und auch Monika bekommt einen Kloß im Hals.Für einen Moment herrscht völlige Stille in der Küche. Lars genießt die Nähe seiner Mutter und Monika betrachtet die beiden. Ihr fällt bei dieser Gelegenheit die Veränderung an Lars Gesicht auf, die fehlenden Koteletten und die gepflegten Augenbrauen. Ihr fällt noch etwas auf, etwas das sie nicht beschreiben kann. Lars verhält sich anders, er ist irgendwie .Ingrid blickt zur Uhr und gibt ihren Sohn frei. „Wir müssen das Abendbrot vorbereiten.“Alle helfen mit, der Tisch ist schnell gedeckt. Gegessen wird schweigend, Lars Vater möchte die Nachrichten hören die gerade im Fernsehen laufen. Lars macht sich Brote für den morgigen Tag fertig. Er hat sie gerade in seiner Brotdose verstaut, als sein Handy klingelt.„Das ist Miriam, ich gehe nach oben“, er sagt es und ist im nächsten Augenblick verschwunden.„Das muss doch nicht sein, er hätte warten können bis wir fertig sind“, ärgert sich sein Vater.Seine Frau schaut ihn an. „Er ist verliebt, Hartmut, da ist alles andere unwichtig.“ Sie lächelt bei diesen Worten.Sein Vater ist aber noch nicht beruhigt. „Die beiden waren doch das ganze Wochenende zusammen, so wichtig kann das Telefonat doch nicht sein?“„Du warst doch auch mal jung und verliebt, für die beiden ist jetzt nichts wichtiger als sie selber.“Hartmut brummt noch etwas herum und belässt die Sache auf sich beruhen. Monika und ihre Mutter räumen den Tisch ab und kommen auch ins Wohnzimmer. Monika widmet sich einer Zeitschrift und Ingrid holt ihr Häkelzeug hervor. Es ist ein Abend wie sie schon viele verbracht haben und doch ist es nicht so wie sonst. Lars fehlt. Er hätte sonst auch mit hier gesessen und wäre erst später auf sein Zimmer gegangen um zu zocken.Monika schaut immer wieder zur Decke. Was mag Lars dort oben wohl mit Miriam bereden? Sie ist neidisch auf ihn. Sie war noch nie richtig verliebt. Monika seufzt tief, welcher Mann würde sich schon in sie verlieben. Lustlos blättert sie die Zeitschrift durch, eine Diät weckt für kurze Zeit ihr Interesse. Monika blättert weiter. Diäten! Was hat sie nicht schon alles probiert! Sie überfliegt die nächsten Seiten nur, doch dann liest sie von dem Outing eines Schauspielers. Viele Männer scheinen homosexuell zu sein. Ihre Gedanken wenden sich dem einzigen Schwulen, zu den sie kennt: Nicki. Wieder sieht sie ihn im Gedanken mit seinem Partner zusammen. Lars hat den, als sehr großen Mann mit grauen Schläfen beschrieben. Vor ihrem geistigen Auge sieht sie die beiden Männer, wie sie sich küssen, sich umarmen und schließlich in ihrer Vorstellung, zusammen im Bett landen. Monika beißt sich auf die Unterlippe, die Bilder die sie im Kopf hat, erregen sie. Sie erregen sie so sehr das sie die Beine zusammenkneift, weil sie das Bedürfnis hat sich zu streicheln. Ein schneller Blick zu ihren Eltern zeigt ihr, dass diese davon nichts mitbekommen. Ihr Vater schaut fern und ihre Mutter häkelt. Ob es bei Nicki und seinem Partner jetzt auch so langweilig zugeht?Sicher nicht, nicht in Monikas Fantasie.Ihre Fantasie reicht jedoch nicht aus, um sich vorzustellen was wirklich bei Nicki und Bernhard abgeht. Wenn sie die beiden nun sehen könnte, würde ihr bestimmt die Luft wegbleiben. Nicki hat jetzt im Moment, obwohl es Alltag ist, eines ihrer Lieblingskleider an. Einen cremefarbenen Traum aus Tüll und Spitze und sie ist sehr intensiv damit beschäftigt mit Bernhard Zärtlichkeiten auszutauschen.Monika hält es nicht mehr unten im Wohnzimmer, sie geht nach oben in ihr Zimmer und setzt sich vor ihren alten Rechner. Sie hat ihn von Lars bekommen, er hat in ihr gönnerhaft überlassen, als er sich ein neues Model gekauft hatte. Langsam fährt der PC hoch und Monika logt sich ins Netz ein. Der ganze Hype mit den sozialen Netzwerken ist an ihr vorübergegangen. Sie hatte kurz einen Account bei Facebook, ihn aber wieder gelöscht. Zu groß war ihre Angst, dass sie zum Mittelpunkt irgendwelcher güvenilir bahis Hetzkampagnen gegen dicke Mädchen würde. So nutzt sie ihren Rechner nur zum Musikhören oder zum Anschauen von Filmen.Auch jetzt geht sie zu YouTube und gibt das Wort im Suchfeld ein, eine Reihe von Vorschlägen taucht auf. Es ist nichts darunter was sie interessiert, alles nur Doku-Quatsch. Sie versucht es mit . Die Suchergebnisse sprechen sie ebenfalls nicht an. Nach kurzen überlegen, tippt sie ein und drückt nach kurzem Zögern auf Suchen.Doch auch hier findet sie nichts. Monika öffnet ein weiteres Fenster und ist auf Google, dort gibt sie erneut ein. Sie schaut sich die Suchergebnisse an und ist enttäuscht, das Angebot besteht nur aus irgendwelchen Schmuddelseiten. Frustriert schaltet sie den Rechner aus und legt sich aufs Bett. Dort lässt sie ihre Fantasie spielen, ihre Hand wandert zu ihrem Schritt und verharrt dort. Das Lachen von Lars dringt aus dem Nebenzimmer und stört sie. Einen Moment ist sie versucht ihr Ohr an die Wand zu pressen, um zu lauschen. Nein, sagt sie sich selber, nein, ich lausche nicht. Monika wälzt sich herum und schwingt die Beine aus dem Bett.„Was ist nur los mit mir?“, Monika sagt diesen Satz leise vor sich hin. Wieder dringt leises Lachen von Lars zu ihr herüber und nun weiß sie es, es ist Neid. Schon vorhin im Wohnzimmer hat sie es gespürt. Monika seufzt, das Leben ist so ungerecht. Ihr Blick fällt auf den Kleiderschrank. Langsam erhebt sie sich und öffnet die unterste Schublade des Schrankes, ganz hinten, unter ihren Socken hat sie ein Buch versteckt, ein Tagebuch. Das Buch ist mit einem Zahlenschloss versehen und Monika muss sehr lange überlegen, bis ihr die Kombination endlich einfällt. Sie stellt die Zahlen ein und kann das Schloss tatsächlich öffnen.Ihr letzter Eintrag ist schon drei Jahre her, nur eine Tabelle mit Zahlen, sie hatte, wiedermal, eine Diät versucht und ihr Gewicht penibel eingetragen. Als sie die Zahlen nun sieht, seufzt sie erneut. Damals war sie gut zehn Kilo leichter gewesen.Monika blättert weiter zurück, ein Bild fällt in ihre Hände, sie schaut es an und lächelt, ein Bild aus ihrer Lehrzeit. Sie hatte sich unsterblich in den Chef verknallt, obwohl dieser damals dreißig Jahre älter war als sie. Wie oft hat sie zu Hause gesessen und sich die Augen ausgeheult. Ihre Mutter konnte ihr keinen Trost spenden, ihr Vater noch viel weniger. Schließlich ist sie darüber hinweggekommen. Monika blättert weiter, viele Einträge sind geschwärzt, sie hat sie mit einem Edding übermalt. Was war sie nur für ein dummes verliebtes Mädchen gewesen!Mit dem Buch und einem Schreiber bewaffnet setzt sich Monika wieder auf ihr Bett, öffnet das Tagebuch, sucht eine leere Seite und schreibt als Erstes das Datum von heute oben in die rechte Ecke. Dann nimmt sie das obere Ende des Kulis in den Mund und überlegt. Was soll sie schreiben? Monika zuckt mit den Schultern und ohne auf Fehler zu achten, schreibt sie: . Das kleine „b“ von Bruder ändert sie aber doch zum „B“.Sie schreibt weiter,Monika hört wieder die Stimme ihres Bruders durch die Wand, sie schreibt: .Monika legt den Schreiber beiseite, der letzte Satz hat sie sehr ergriffen. Sie schließt einen Moment die Augen, ja sie liebt ihren Bruder. Wieder seufzt sie, aber sie ist dennoch neidisch.Schreibt sie nun.Monika schließt wieder ihre Augen, nun wird sie in ihrer Fantasie von Nicki geküsst und umarmt. Sie fühlt sich geborgen in diesem Moment.Monika schreibt nicht weiter, kann nicht weiterschreiben. Tränen sammeln sich in ihren Augen und sie lässt ihren Gefühlen freien Lauf. Tränenblind will sie die Seite aus dem Tagebuch herausreißen und macht es nicht. Sie verschließt das Buch und legt es in ihre Nachttischschublade. Monika ist im Tal der Tränen. Sie ist einundzwanzig Jahre alt, sie ist übergewichtig und sie ist unendlich einsam.Gegen 23 Uhr wird Monika durch leises Klopfen geweckt, sie muss eingeschlafen sein, liegt bekleidet auf dem Bett. Sie steht rasch auf und geht zur Tür, öffnet sie einen Spalt. Ihre Mutter steht vor Lars Zimmer.„Lars es wird Zeit, du musst morgen früh raus.“Monika hört auch Lars Erwiderung, „Ja Mama.“ Er klingt genervt.Ob er die ganze Zeit telefoniert hat? Monika kraust die Stirn, über drei Stunden. Er hat über drei Stunden mit Miriam telefoniert?Die Tür von Lars Zimmer wird geschlossen, Monika hört leises Gemurmel von drüben, er telefoniert tatsächlich noch. Sie kramt ihr Tagebuch hervor und macht einen Eintrag: Monika schaut den Satz an und streicht ihn durch, macht dann leise fürs Bett fertig und kuschelt sich unter die Bettdecke. Sie schließt die Augen und denkt an Lars und Miriam, wie mag es sich anfühlen, wenn man richtig verliebt ist?KomplimenteAm nächsten Morgen geht ein sehr gut gelaunter Lars zur Arbeit. Gestern Abend hat er sehr lange mit Miriam telefoniert, sie haben über alles Mögliche gesprochen, es war wundervoll. Später, nachdem seine Mutter bei ihm an der Tür gewesen ist, hat sich Miriam noch mit dem Klopfer befriedigt. Lars war live dabei und hat sich selber zum Höhepunkt gebracht, danach haben sie noch eine Weile geredet und immer wieder gekichert, weil sie gerade Telefonsex hatten und sie das ungeheuer witzig fanden. Zum Schluss haben sie sich für den nächsten Tag in der Stadt verabredet.Diesem Treffen fiebert Lars den ganzen Tag entgegen und wie es nun mal so ist, wenn man auf den Feierabend wartet, dann zieht sich die Zeit unendlich in die Länge. Seine Arbeit lenkt ihn dabei nicht ab und so gibt er sich Träumereien hin. Er denkt an gestern, an das Telefongespräch und bekommt prompt eine Erektion. Lars hat das Zauberhöschen heute Morgen nicht angezogen. Er hatte es am Wochenende und den ganzen Tag am Montag getragen und es kam ihm unhygienisch vor, das Höschen noch einen Tag zu tragen.Lars hatte das Teil heute Morgen unter seiner Matratze versteckt und würde es bei der nächsten Gelegenheit waschen. Jetzt wo er daran denkt, wird ihm plötzlich heiß und kalt zugleich. Was ist, wenn seine Mutter das Zauberhöschen findet? Was wird sie davon halten? Lars nimmt sich vor, darüber mit Miriam zu sprechen und vielleicht sollte er sich auch noch ein zweites Höschen kaufen. Lars lächelt bei dem Gedanken. Er sieht diesen Laden vor sich, dort wo er am Samstag war und er so toll beraten wurde. Von dem Wäschegeschäft aus, wandern seine Gedanken weiter zum Schuhladen. Lars hat heute eine der Sekretärinnen gesehen. Sie hatte schwarze hochhackige Pumps getragen und dazu eine dunkle Strumpfhose. Lars war unglaublich neidisch gewesen, was hätte er gegeben, um auch so zur Arbeit zu kommen. Die Schuhe der Angestellten hatten an der Ferse so etwas Glänzendes, etwas aus Metall. Solche Schuhe möchte er auch haben, solche und andere. Schuhe faszinieren Lars. Das Gefühl beim Laufen, das Geräusch das sie machen und wie sie am Fuß aussehen. Ja, er würde heute zum Schuhladen gehen, Lars lächelt bei dem Gedanken. Er schaut zur Uhr, immer noch kein Feierabend in Sicht!Ein Warnlicht blinkt auf. Lars schaltet sofort das Förderband ab und schaut nach draußen. Ist etwas passiert? Nein! Zum Glück nicht! Markus kommt in Sicht und winkt Lars zu. Lars schaut aus der Kabine zu ihm runter. „Was ist los?“, ruft er.„Der Rüttler ist kaputt, erst mal alles stoppen.“„Okay, verstanden, alles klar.“ Lars geht wieder in die kleine Kabine des Krans, um seine Jacke zu holen. Der Rüttler ist also ausgefallen. Die Vorrichtung mit dem der Beton in den verschiedenen Gussformen verdichtet wird. Wenn diese längere Zeit ausfällt, können die Betonformen, die jetzt in Arbeit sind, weggeschmissen werden. Lars sieht jedoch schon den Transporter der Wartungsfirma auf den Hof fahren. Zwei Männer steigen aus und gehen eilig in die Werkhalle.Er schnappt sich die Fettpresse und beginnt sich am Förderband entlangzuhangeln, um zu den einzelnen Schmiernippeln zu kommen. Solche Zwangspausen muss man ausnutzen. Außerdem vergeht die Zeit dann schneller. Leise summend macht er sich an die Arbeit, dabei immer auf seine Sicherheit bedacht. Jetzt einen Unfall haben, das fehlt gerade noch.So, diese Seite des Bandes ist fertig. Lars steigt rüber zur anderen Seite, um dort auch die Lager zu schmieren. Als er damit fertig ist, schaut er runter auf den Hof. Das Auto der Wartungsfirma steht immer noch da. Lars überlegt, was er machen soll, jetzt auch noch an der Seiltrommel die Lager fetten oder geht er runter in die Halle, um zu sehen, was los ist? Er entscheidet sich für letzteres.Lautes Fluchen schlägt ihm entgegen, als er die Tür zur Werkshalle öffnet. Markus ist es, der seinem Ärger lauthals Luft macht. Er steht an dem Rütteltisch, auf dem die gefüllten Betonformen verfestigt werden und schimpft wie ein Kesselflicker. Lars geht zu den Männern hin, bleibt jedoch etwas im Hintergrund. Lothar entdeckt ihn dort und lächelt ihm zu. Lars schließt seine Augen zweimal schnell hintereinander und lächelt zurück. Auch Lothar schließt seine Augen kurz und wendet sich den anderen zu. Lars konnte jedoch noch erkennen das Lothar am liebsten zu ihm hingekommen wäre, bedauern lag in seinem Blick. Lars seufzt leise und wendet sich auch den anderen Männern zu.Der Monteur der Wartungsfirma erklärt Markus gerade etwas, als sein Blick auf Lars fällt, ihn kurz mustert und sich wieder Markus zuwendet. Dieser kurze Blick kam Lars komisch vor und jetzt schaut dieser Typ schon wieder zu ihm hin und sucht seine Augen. Lars wendet sich ein wenig ab und senkt den Blick. Was ist denn nur los, denkt er, warum sehen mich neuerdings viele Männer so komisch an. Habe ich etwas an mir?Lars ist noch mit seinen Gedanken beschäftigt, als er vom Chef gerufen wird. „Lars, komm mal her.“Er geht langsam zu dem Container, der hinten in der Halle steht und als Büro für den Werksleiter genutzt wird.„Ja bitte?“, sagt er, als er das provisorische türkçe bahis Büro betritt.„Pass auf Lars, der Rüttler wird längere Zeit ausfallen, wenn du willst, kannst du für heute Schluss machen.“„Okay“, sagt Lars erfreut, dann wird er nachdenklich. „Bekomme ich die Zeit bezahlt?“Sein Chef, ein Mann um die fünfzig, mit grauen Schläfen und einem faltigen Gesicht, beginnt zu lachen. Sein Gesicht bekommt dadurch noch mehr Falten, das ihn attraktiv macht, wie Lars zu seiner Verwunderung feststellt. Er lächelt seinen Chef an und hebt fragend seine Augenbrauen. Sein Gegenüber schüttelt den Kopf. „Wenn es nach mir ginge, ja dann würdest du die Zeit bezahlt bekommen, aber es geht nun mal nicht nach mir. Nein Lars, du musst ganz normal ausstempeln.“Lars lächelt den Mann immer noch an, er zuckt die Schultern. „Alles klar, man kann es ja versuchen.“„Natürlich kann man das“, sein Chef berührt ihn kurz an der Schulter, „und jetzt ab mit dir.“Lars schaut ihn noch mal an und verabschiedet sich. Auf dem Weg durch die Halle winkt er seinen Kollegen zu. „Ich mache Feierabend“, verkündet er lauthals. Die Kollegen winken zurück. Lothar scheint noch etwas zu sagen, doch Lars versteht es nicht, er winkt nochmal und Lothar winkt zurück.Lars geht zur Stechuhr, freut sich das er eher gehen kann. Doch dann überlegt er, was ist mit Miriam, sie muss noch länger arbeiten, wir wollten uns doch in der Stadt treffen? Na das lässt sich leicht regeln. Lars zückt sein Handy, schon nach dem zweiten Klingelzeichen nimmt Miriam ab. Lars erklärt ihr die Lage und sie meint, dass sie mit ihrem Vater sprechen wird. Vielleicht kann sie auch etwas eher Feierabend machen. Durch das Telefonat beruhigt, geht Lars hoch in den Aufenthaltsraum, um sich umzuziehen. Zuerst wäscht er sich gründlich die Hände und zuckt plötzlich zusammen. Ihm war, als hätte er seinen Namen gehört. Er huscht zum Fenster, von dem aus man in den Hof blicken kann. Es ist leicht angelehnt. Lars späht vorsichtig hinaus. Unten stehen die beiden Monteure, die an dem Rüttler arbeiten und machen eine Zigarettenpause. Lars will sich schon abwenden, als er wieder seinen Namen hört.„Lars heißt der kleine, ist der nicht süß?“, meint der eine, ein schlanker Mann.Lars schätzt ihn auf Ende dreißig, er trägt einen Schnauzbart und hat schütteres Haar. Von oben kann Lars sehen, dass er schon eine Glatze bekommt.Der andere Mann, ein kleiner untersetzter Typ, schüttelt seinen Kopf. „Du siehst überall süße Typen. Man bin ich froh, das ich eine Tochter habe. Mit der werde ich bestimmt auch noch meine liebe Not bekommen, wenn sie sich später für Jungs interessiert, aber die werden bestimmt nicht so schlimm sein wie du.“ Er stupst den anderen an. „Mensch du lässt wirklich nichts anbrennen!“„Klar, aber du musst zugeben, er ist wirklich eine Sünde wert, dieser Lars. Hast du gesehen wie er mit seinem kleinen Hintern gewackelt hat.“ Der Schlanke schnalzt mit der Zunge. „Echt, einen süßen Knackarsch hat er. Findest du nicht?“Die beiden Männer entfernen sich, so bekommt Lars leider nicht mit, was der andere von seinem Hintern hält. Interessiert hätte es ihn schon. Er verdreht seinen Kopf und versucht seinen Po zu betrachten, es gelingt ihm nicht. Er probiert es nun im Spiegel über den Waschbecken, doch die sind so hoch an der Wand angebracht, das er dort auch nichts von seinem Hintern sieht. Zu guter Letzt rückt Lars sogar einen Stuhl in die richtige Position und stellt sich darauf. Seinen Po kann Lars nun sehen, doch ob er einen hat, sieht er nicht. Es ist für ihn auch nicht ersichtlich, als er sich auf die Zehenspitzen stellt und seine Muskeln anspannt. Er hüpft vom Stuhl und betrachtet sich im Spiegel, sein Gesicht und einen Teil seines Oberkörpers kann er sehen. Lars erinnert sich daran, wie er am Sonntag aussah, als Nicki ihn leicht geschminkt hatte und er das hübsche Kleid mit diesem Petticoat trug. Er kann sich auch lebhaft an das Gefühl erinnern das dieser Unterrock an seinen Beinen auslöste. Die Erinnerung ist so intensiv, dass Lars kurz seine Augen schließt und leise seufzt. Er öffnet seine Augen wieder und betrachtet sich weiter im Spiegel. Der Schlanke fand ihn , ob der Typ auch Natascha süß gefunden hätte? Sicher nicht.Lars will sich abwenden, als ihm etwas bewusst wird. Dass was der Mann am Anfang sagte, , stört ihn nicht. Er schaut sich selber fragend an. Stimmt das? Ist es ihm wirklich egal? Lars ruft sich nochmal die Worte in Erinnerung. „Ist der kleine nicht süß!“, sagt er leise zu seinem Spiegelbild und lächelt. Er ist nicht gefrustet darüber, so wie er es sonst immer war. Es gefällt ihm zwar nicht, aber … Aber was? Lars horcht in sich hinein, die Worte bringen in ihm etwas zum Schwingen, er kann jedoch nicht sagen, was es ist.Egal! Lars reißt sich vom Spiegel los und zieht sich schnell um. Nun steht das Treffen mit Miriam auf dem Programm und da können noch so viele Komplimente kommen. Lars erstarrt. Ein Kompliment! Dass, was der Mann über ihn sagte, war ein Kompliment! Lars lächelt, er muss unbedingt Miriam davon erzählen. Beschwingt zieht er sich weiter um und macht sich auf den Weg zu ihr.Als Lars über den Hof zum Parkplatz geht, fragt er sich, ob der Monteur ihn wohl sieht und ihm hinterherschaut. Ein Teil von ihm hofft sogar darauf. Lars würde sich am liebsten umdrehen und nachsehen, kann sich aber zurückhalten. Es macht sich aber ein leichtes Kribbeln im Nacken bemerkbar, es ist kein unangenehmes Gefühl, es ist irgendwie aufregend. So aufregend sogar, dass Lars unbewusst anders läuft. Nach ein paar Schritten registriert er es und versucht ganz normal zu gehen, er muss dabei verlegen grinsen, fast so als hätte man ihn bei etwas verbotenen ertappt.*„Hallo Lars. Na, du hast es aber gut! Jetzt schon Feierabend?“ diese Worte kommen von Nicki, er hat Lars gleich entdeckt, als dieser über den Werkstatthof läuft, um Miriam zu suchen.„Hallo Nicki“, Lars geht zum geöffneten Hallentor, in dem Nicki steht. „Weißt du, wo Miriam steckt? Wir wollen zusammen in die Stadt.“„Jetzt schon? Miriam arbeitet doch noch?“„Normal schon, aber ich habe sie angerufen. Im Zementwerk ist was kaputt, ich konnte eher Schluss machen. Miriam wollte fragen, ob sie auch eher Feierabend machen darf.“„Was ist denn kaputt?“, Nicki ist neugierig.„Ach, so ein Rütteltisch, sind aber schon welche gekommen, um das zu reparieren.“ Lars wollte gerade etwas über die Männer sagen, die den Rütteltisch reparieren sollen, als aus der Werkstatt eine Stimme dröhnt: „Nicki, was ist nun mit den Bolzen?“Nicki seufzt. „Ich muss wieder rein, ich wünsche euch viel Spaß beim Shoppen.“ Er wendet den Kopf und ruft laut: „Mario ich komme gleich und helfe dir mit deinem Bolzen.“Grölendes Gelächter ertönt nun von innen und Nicki verdreht die Augen. „Typisch Männer“, meint er lakonisch, „denken immer nur an das eine.“ Er grinst Lars an, nickt ihm zu und geht hüftschwingend an die Arbeit. Wieder ertönt Gelächter. Nicki eilt nochmal zur Tür, er zeigt auf ein Gebäude neben der Werkstatt. „Da ist Miriams Büro.“ Er lächelt Lars an. „Nun muss ich aber wirklich an die Arbeit, sonst wird Mario sauer.“ Nicki legt Lars kurz seine Hand auf den Arm und verabschiedet sich von ihm. Lars schaut ihm hinterher, wie unbefangen Nicki doch ist, könnte er doch so sein. Mit diesen Gedanken geht er zum Nebengebäude, wo er Miriam findet. Zusammen gehen sie zu Ihrer Wohnung, um sich frisch zu machen. Es ist ein kurzer Weg von der Firma zum Wohnhaus, doch für Lars hätte er fünf Stunden dauern können, anstatt nur ein paar Minuten. Wenn er Miriam nahe ist, ist alles gut. Zuerst gehen sie schweigend, doch dann kommt Lars die Sache von vorhin in den Sinn. „Habe ich einen süßen Po?“, fragt er plötzlich.„Wie kommst du darauf?“, fragt Miriam zurück.Lars erklärt ihr, was er erlebt hat und auch was er dabei empfand. Miriam lächelt, Lars benimmt sich fast wie ein Mädchen, das stolz auf das erste Komplement ist. Ihr wird gar nicht bewusst, dass es wirklich so ist. Stattdessen schaut sie sich Lars Hintern an, er wirkt wirklich etwas rundlich und knackig. Sie fragt ihn, ob er das Zauberhöschen trägt und Lars schüttelt den Kopf und muss ihr beichten, wo es sich befindet. Miriam tut das mit einem Schulterzucken ab, sie können heute noch ein oder zwei von den Teilen im Wäschegeschäft besorgen. Lars freut sich schon darauf, findet den Laden einfach toll. Wenn sie aber schon da sind, können sie auch dem Schuhladen einen Besuch abstatten, meint Lars. Miriam lacht darüber.„Warum lachst Du?“, fragt Lars.„Über dich“, Miriam nimmt Lars in die Arme, „bist noch nicht mal eine Woche eine Frau und schon verrückt nach Schuhen.“Lars kuschelt sich an Miriam, „Ja, bin ich, sie machen mich groß.“„Ich mag dich so, wie du bist“, gurrt Miriam, leise fügt sie noch ein geflüstertes „Natascha“ an. Sie zieht Lars ganz zu sich ran und küsst ihn ausgiebig und ausdauernd. Beide sind außer Atem als sie sich trennen und ihren Weg fortsetzen, es sind nur noch ein paar Schritte. Miriam schließt die Haustür auf und lässt Lars vorbei, er steigt gleich die Treppe hoch, Miriam beobachtet ihn.„Es könnte am Klopfer liegen“, sagt sie leise.Lars bleibt stehen und wendet sich um. „Was könnte am Klopfer liegen?“„Das du einen Knackarsch hast.“„Wie kommst du da denn drauf?“Miriam bedeutet ihn weiter zu gehen und kommt hinterher, in der Wohnung antwortet sie Lars, „Überlege mal, der Klopfer hat dich doch ordentlich bearbeitet.“„Oh ja, das kannst Du laut sagen.“„Siehst du, vielleicht ist dein Po dadurch noch etwas angeschwollen und sieht deshalb so sexy aus.“ Lars denkt über Miriams Worte nach, er findet keine Fehler in ihrer Logik. Sie könnte damit Recht haben. Er blickt ihr in die Augen und ohne ein Wort zu sagen gehen beide ins Schlafzimmer. Kurze Zeit später sind klatschende Geräusche zu hören, das und das Stöhnen von güvenilir bahis siteleri Lars dringt durch die Tür. Sie haben noch nicht Zeit gehabt sich auszuziehen, Lars kniet mit heruntergelassener Hose auf dem Bett und Miriam schwingt den Klopfer. Lars Schwanz ist steif, doch weder er noch sie beachten es, jetzt ist nur der Klopfer und Lars Hintern wichtig. Miriam spürt, wie Lars immer hitziger wird und schlägt weniger fest zu, hört nun ganz auf. Lars immer noch erregt stöhnt auf und fordert mehr.„Später“, vertröstet ihn Miriam, „ich will auch etwas davon haben.“„Ja“, stöhnt Lars lüstern, „fickst du mich dann auch wieder durch?“Statt einer Antwort zerrt Miriam Lars vom Bett, presst ihn an sich, küsst ihn und walkt dabei seinen Hintern durch. Beide seufzen dabei um die Wette. Lars, weil es so unglaublich geil ist, diese Mischung aus Lust und Schmerz und Miriam, weil sie den Mann ihrer Träume bei sich hat.„LARS IST KEIN MANN MEHR!“ hört sie die Stimme des Klopfers in ihrem Kopf.Wollust durchflutet sie und Wärme breitet sich in ihrem Schoß aus. Lars ist nun Natascha. Ihre Natascha! Miriam löst ihre Lippen und flüstert den Namen, „Natascha!“Lars erschaudert dabei. „Ja, ich bin Natascha“, flüstert er zurück. Wieder küssen sie sich.Die jungen Leute schaffen es sich voneinander lösen und den Weg ins Bad zu finden, beide duschen schnell und genussvoll zusammen. Rubbeln sich gegenseitig danach ab, auch das ist wieder eine Herausforderung für Miriam und Lars, nicht ins Bett zu fallen, zumal Miriam es immer wieder provoziert und Lars den Hintern massiert. Lars stöhnt jedes Mal auf, teils vor Schmerz und, teils vor Wonne, er möchte dies Gefühl jedoch um nichts auf der Welt missen. Sein Po ist sehr sensibel nach der Behandlung mit dem Klopfer und sowohl er selber als auch Miriam, finden das er dicker und runder geworden ist, nachdem der Klopfer sich auf ihm ausgetobt hat. Als sie das Badezimmer verlassen wollen, fällt Lars Blick auf die Schachtel mit den Tampons, er schaut Miriam fragend an. „Was findest du denn nur daran?“, fragt sie, doch dann lächelt sie. „Warum nicht? Nimm dir einen.“ Lars schnappt sich einen der in Zellophan verpackten Wattedingern, hält dann inne und schaut wieder zu Miriam. „Du auch?“„Ich? Warum? Ich bin doch gar nicht dran, dauert noch.“„Bitte Miriam.“Sie lässt sich breitschlagen, „Okay, ich mache es aber selber.“Lars freut sich, er reicht Miriam einen Tampon und sieht zu, wie sie es macht, ihn einführt.„Nun du“, fordert Miriam ihn auf und schaut ihrerseits Lars zu, wie er vorsichtig den Tampon bei sich einführt. Es ist ein erregender Anblick, das muss sie sich selber gestehen. Nackt gehen sie ins Schlafzimmer, das Bett sieht verlockend aus, doch sie beherrschen sich, ziehen sich an und gehen runter zum Auto. Miriam schlägt vor das sie gleich zum Wäschegeschäft fahren. Lars stimmt zu, erinnert sie, aber daran das danach der Schuhladen auf dem Plan steht. Miriam lacht, neckt Lars, nennt ihn eine Schuhsüchtige Henne. Lars ist es egal, er freut sich, dass er den Tag mit Miriam verbringen kann. Die Fahrt hin zum Wäscheladen erweist sich als etwas schwierig, weder Miriam noch Lars kennen den Weg. Als sie das erste Mal mit Nicki dorthin gefahren sind, hatten sie etwas Besseres zu tun, als auf die Gegend zu achten. Ihr Ziel erreichen sie dennoch, es mussten zwar ein paar Umwege gefahren werden, doch das stört die beiden nicht. Jetzt noch einen Parkplatz in der Nähe finden, dann steht dem Besuch des Wäscheparadieses nichts mehr im Wege. Lars hat Glück, es wird eine Lücke frei. Schnell das Auto abstellen und schon sind sie unterwegs. Im Laden werden sie sofort erkannt und begrüßt. Ein kurzer Rundumblick zeigt ihnen, das sie nicht alleine sind, zwei ältere Herren sind mit ihnen im Geschäft. Einer interessiert sich für Feinstrümpfe und der andere hält gerade eine sogenannten „Liebestöter“ in den Händen und prüft das Material. Die Männer achten nicht auf die Neuankömmlinge, haben nur einmal kurz in ihre Richtung geschaut und sich dann wieder abgewendet. Lars findet das gut.„Ihr kommt zurecht?“, fragt eine der Verkäuferinnen.Lars nickt und sieht sie stirnrunzelnd an. Ihm will der Name nicht einfallen.Sie hilft ihm. „Ich bin die Barbara“, sagt sie und lächelt ihn an. „Heute mit Verstärkung? Oder suchst du auch etwas?“ Barbara wendet sich an Miriam.Die schüttelt den Kopf und hakt sich bei Lars unter, „Ich habe alles was ich brauche.“Barbara nickt und macht eine Geste die den ganzen Raum erfasst, „Na dann viel Spaß beim Aussuchen.“Lars führt Miriam zu dem Stand mit den Zauberhöschen und nimmt sich zwei davon. Er sucht Barbara, findet sie und bedeutet ihr das er in die Kabine will. Er wird verstanden, Barbara macht das Okay Zeichen mit dem Daumen. Lars schlüpft hinter den Vorhang, zieht rasch seine Hose aus und steigt in das Höschen. Ein wenig schwierig ist das Anziehen schon noch, doch es klappt. Lars muss an das erste Mal denken, wie hilflos er war. So nun die Hose wieder an und hochziehen, zuletzt die Schuhe.Miriam schaut ihn neugierig an, als er wieder zum Vorschein kommt, „Alles gut?“„Warum nicht?“ Lars ist etwas verwirrt.„Wegen deines Hinterns. Du weißt schon, der Klopfer“, Miriam flüstert diese Worte.„Ach so! Nein ist alles gut.“ Sehr gut sogar Lars fühlt sich wohl. Wenn er jetzt noch einen BH tragen würde, wäre es perfekt. Lars ärgert sich das er das Bustier vergessen hat. Er sagt es Miriam, die meint einfach, dass er sich ein neues Kaufen solle, so teuer sind die sicher nicht. Gesagt getan, beide suchen nun etwas für Lars aus. Er findet es großartig. Es ist ein tolles Gefühl, so ungezwungen mit Miriam einzukaufen. Diese hält gerade ein ganz verspieltes Teil in den Fingern. „Das passt gut zu einer Natascha“, meint sie und hält es Lars hin. Er nimmt es vorsichtig in die Hand, fühlt den zarten Stoff und bekommt eine Gänsehaut bei dem Gedanken, wie es sich auf seiner Haut anfühlen muss. Lars muss sich räuspern bevor er, „Das ist doch bestimmt teuer?“, sagen kann. Miriam untersucht das Teil kurz, findet ein Preissc***d und rümpft die Nase. Es ist teuer! Barbara hat die beiden beobachtet und kommt nun zu ihnen, sie deutet auf einen Tisch mit hohen Rändern, „Schau dort mal rein, ich meine das dort etwas Ähnliches dabei ist und ich glaube, dass es sogar in deiner Größe ist.“ Sie gehen sofort hin und Lars erlebt zum ersten Mal das, was so viele Frauen lieben, das Wühlen am Grabbeltisch. Er ist gleich davon infiziert, zieht ein Kleidungsstück nach dem anderen aus der Masse, untersucht es und legt es wieder weg. Miriam tut es ihm gleich. Lars taucht seine Hand tief in das Sammelsurium aus Hemden, Höschen und BHs.Er tastet ein wenig und fühlt plötzlich Seide unter seinen Fingern, es kann nur Seide sein. Vorsichtig zieht er ein Top mit Spagettiträgern hervor. Es ist Champagnerfarben und hat eine edle Stickerei im Brustbereich. Er schaut nach dem Preis und lächelt Miriam an, nicht zu teuer und – besonders gut, es hat seine Größe.„Das ist kein Bustier.“„Ich weiß, aber ich muss es haben“, wieder lächelt er seine Freundin an und zuckt die Schultern. Es muss einfach sein, soll das heißen. Miriam versteht ihn, sie kennt das Gefühl. Lars geht mit seiner Beute zu Barbara, spricht mit ihr. Sie nimmt daraufhin das Preissc***d ab und Lars verschwindet wieder in der Umkleide. Als er herauskommt hat er sich verändert. Sein Gesicht stahlt, sein Lächeln ist noch schöner und seine Augen noch tiefgründiger. Miriam nimmt ihn in die Arme, „Hallo Natascha“, sagt sie leise.Lars schnurrt leise in ihrem Armen. „Mhm, ich bin Natascha und ich liebe es.“Sie sehen sich an, blicken sich in die Augen und bekommen Herzklopfen dabei. „So fühlt sich also Liebe an“, denkt Miriam. Merkwürdigerweise hat Lars den gleichen Gedanken. „Das ist Liebe!“, denkt auch er. Die Worte hallen in seinem Kopf nach und nähren Natascha. Sie ist seine weibliche Seite und sie kann auch die wahre Bedeutung dieser Worte ermessen. Ein Mann sagt schnell mal, „Ich liebe dich.“ Männer sind meist grobgestrickt, sind Kopfmenschen. Frauen sind anders, Liebe ist da etwas Besonderes. Die Liebe einer Frau ist grenzenlos. Diese Erfahrung macht nun Lars, er macht sie durch Natascha und diese drängt sich dadurch wieder etwas mehr in den Vordergrund. „Und? Passt es?“ Barbara ist zu den beiden getreten, schaut fragend auf Lars.„Ja, es passt“, Lars errötet ein wenig. „Kann ich es gleich anbehalten?“„Klar, das Etikett habe ich doch schon abgenommen.“ Sie gehen zur Kasse. Lars erschauert dabei, das feine Material streichelt seine Haut. Nachdem er das Hemdchen bezahlt hat, schaut Barbara ihn prüfend an. „Dreh Dich mal herum.“ Lars macht es. „Okay, nun stell Dich vor mich und beuge Dich vor“, kommt die nächste Anweisung von Barbara. Sie wirft einen prüfenden Blick zu Lars Hals, geht danach um ihn herum und kontrolliert auch hier, ob etwas von der Wäsche zu sehen ist. Nein, nichts blitzt hervor. Barbara ist zufrieden. Dennoch hebt sie ihren Finger und meint. „Die Zeiten haben sich zwar geändert, aber trotzdem musst du immer darauf achten nicht zu viel von Dir zu zeigen. Viele Menschen haben dafür kein Verständnis. Sie reagieren mit Verachtung oder schlimmer noch, mit Zorn und Gewalt auf Männer wie Dich.“ Barbara weist mit dem Kopf in den Laden hinein zu einem der anderen Kunden. „Er ist deswegen sogar mal ins Krankenhaus gekommen. Eine Horde Schwulenhasser …“, Barbaras Gesicht drückt Ekel aus bei diesem Wort. „Diese Typen haben ihm den Kiefer gebrochen. Es hätte noch schlimmer kommen können, wenn ihm nicht andere beigestanden hätten.“Lars blickt unauffällig zu dem Mann hin. Er sieht ganz normal aus, etwas mollig vielleicht, es geht aber definitiv keine Gefahr von ihm aus. „Ich bin doch gar nicht schwul.“Barbara zuckt mit den Schultern, „Diese Leute fragen nicht danach, wenn sie mitbekommen das Du Damenwäsche trägst, bist Du in ihren Augen eine Schwuchtel.“„Wir werden aufpassen“, Miriam legt ihren Arm um Lars, „Nicki hat uns auch schon gesagt, dass wir vorsichtig sein müssen.“„Das ist gut, jetzt raus mit euch. Erobert die Welt!“

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